Reittherapie in Mettmann
  Heilpäd. Voltigieren und Reittherapie
     Dipl.-Päd. Brigitte Hülsberg, Heerstr. 49, 52441 Linnich-Gevenich
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Wahrnehmungsschulung





















Mitglied im Deutschen Kuratorium für therapeutisches Reiten e.V.
Voltigieren in Mettmann

Gleichgewicht (Vestibuläre Wahrnehmung)
Schon in der Schrittbewegung des Pferdes, es handelt sich hier-bei um 120 Frequenzen pro Minute, müssen das  Gleichge-wichtsorgan und die gesamte Muskulatur optimal reagieren, damit sich das Kind auf dem Pferd halten kann.
Kommen dann noch der Schwung bzw. die Schwebephasen im Trab und Galopp dazu, wird die Gleichgewichtswahrnehmung noch gesteigert.

Fühlen (Taktile Wahrnehmung)
Allein der Umgang mit dem Pferd spricht das Gefühl in vielfältiger Weise an. Pferde lassen den Ganzkörperkontakt unvor-eingenommen und vorurteilsfrei zu. Das Fell, die Mähne, die Körperwärme sind taktile Reize, sie sprechen das Fühlen an. Durch unterschiedliche Sitzpositionen auf dem Pferderücken werden auch die Anforderungen an das Erkundungsempfinden (‚Mein Bauch wird warm, wenn ich auf dem Hals liege’) verstärkt.

Bewegung und Koordination (Propriozeptive Wahrneh-mung)
Die Pferdeschritte, -tritte, -sprünge und die damit verbundene Reaktion des Zentralen Nervensystems regen Bewegungsgefühl und Koordination an. Der Rumpf des menschlichen Körpers ist die stabilisierende Zentrale, die dafür verantwortlich ist, dass Arme und Beine sich unabhängig voneinander, in unterschiedlicher Stärke und Richtung bewegen können. Kleine, sich ständig wiederholende Anpassungen an die Bewegung, schulen dies effektiv.
Die verschiedenen Gangarten des Pferdes geben die Möglichkeit, auf die viefältigen Arten der inneren Unruhe einzu-gehen,  wobei besonders in den schnelleren Gangarten eine der Grundbedürfnisse nach Bewegung und Aktion erlebt und befriedigt werden kann.

Sehen und Erkennen (Visuelle Wahrnehmung)
Die visuelle Wahrnehmung für Kindergartenkinder gehört noch zu den schwierigsten, da diese kognitiv verarbeitet werden müssen. Alleine durch den Umgang mit dem Pferd, Farbenspiele, Erkennen des Ponys, Einprägen von Sattel, Trense, Putzzeug findet schon ein Training dieser Wahrnehmung statt. Eine Steigerung ist dann der Voltigierunterricht, z.B. das Anlaufen ans Pferd schult das räumliche Wahrnehmen.


Hören und Verstehen (Akustische Wahrnehmung)
Geräusche des Pferdes im Umgang (Schnauben, Kauen, Wiehern) können in ein Spiel verpackt ein tolles Training zur akustischen Wahrnehmung sein. Die Grundgangarten mit geschlossenen Augen zu hören, steigert nicht nur die Konzentration auf das Hören, sondern vermittelt auch Takt und Rhythmik.